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Spielmannszug
(Mitveranstalter)
Mit acht Trommeln, zwölf Flöten, einer Pauke und einem Paar
Becken ging im Jahre 1951 alles los. Durch eine
Spendenaktion konnte in den Anfängen das notwendige Geld für
diese ersten Instrumente gesammelt werden. Die ersten
Mitglieder des neugegründeten Schützenspielmannszuges waren
allerdings zum überwiegenden Teil musikalische
„Frischlinge“. Die Motivation war hoch, doch vor dem Erfolg
stand erstmal fleißiges Üben auf dem Programm.
Um die Ausbildung der
Flötisten kümmerten sich Werner Külpmann und Paul Wingenbach.
Mit altpreußischem Schliff vermittelte Richard Spieß den
Trommlern die ersten Wirbel und Triolen. Besondere
Verdienste bei der Überwindung der ersten
Startschwierigkeiten hat sich der damalige Tambourmajor des
Bamenohler Spielmannszuges, Willi „Bäuerlein“ Schröder,
erworben. Auf Initiative von Franz Schulte und Paul Tiefers
erhielt die Bundesbahnschneiderei in Wuppertal den Auftrag
zur Anfertigung der ersten Uniformen. So gerüstet konnte
sich der junge Verein zum Schützenfest im Jahre 1952
erstmals der Öffentlichkeit präsentieren.
Eine Ausflugsfahrt nach
Diksmuide in Belgien im Jahre 1969 brachte den Stein ins
Rollen, das sich die beiden Musikkapellen fortan regelmäßig
besuchten. Im Jahre 1978 gipfelte diese Freundschaft der
beiden Kapellen in der Besiegelung einer offiziellen
Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Diksmuide und der
Gemeinde Finnentrop. Anläßlich ihres 50jährigen Bestehens
hatten die Spielleute im September 2001 zu einem Festkommers
in die Festhalle Finnentrop eingeladen. Natürlich fehlten
damals auch die Musiker um den ehemaligen Bürgermeister und
früheren Kapellmeister Hendrik Laridon aus dem belgischen
Diksmuide nicht.
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Die offiziellen
Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag gipfelten in
einem Freundschaftstreffen mit anschließendem
Oktoberfest, das dann am 27. Oktober 2001 in der
Festhalle stattfand. Rund 800 Gäste gratulierten
seinerzeit dem Geburtstagskind, das insgesamt 21
Gastvereine begrüßen konnte. Zum Tanz spielte die
Tanz- und Showband „High Lights“ auf. Die fünf
Musiker um Sängerin Song wußten ihr Publikum
regelrecht mitzureißen. Der erste Vorsitzende Bernd
Schröder zeigte sich begeistert von der langen
Tanznacht: „Das Echo auf unsere Veranstaltung war
einfach überwältigend. Ein toller Geburtstag und ein
voller Erfolg“.Auf
Pokale oder andere Präsente für die Gastvereine
wurde zugunsten des Projekts „Menschen für Menschen“
des Schauspielers Karl-Heinz Böhm verzichtet, das
der Spielmannszug seit Jahren unterstützt.
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Die Lennejunker
standen an diesem Abend hinter dem Tresen und bedienten als
Zapfmannschaft die Gäste bis in den frühen Morgen.
Heute gehören dem
Spielmannszug 42 aktive Musiker an. Wer Lust hat
mitzuspielen, kann gerne im Rahmen der Übungsabende an jedem
Freitag ab 19 Uhr in der Festhalle vorbeischauen.
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