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Lennejunker

 

Lennejunker - was haben die denn früher so getrieben ?

 

Das Geschichtchen vom Teufel und seinem kaputten Sack oder wie das Lennetal zu seinen Junkern kam.

Wie die Lennejunker ins Land kamen, davon erzählt ein gar treffliches Geschichtchen. Einst habe, so heißt es, unser Herrgott dem Teufel befohlen, doch endlich die adeligen Leuteschinder in die Hölle zu befördern, in die sie schon lange gehörten.

Da habe denn der Teufel einen großen Sack mit diesen sauberen Früchtchen gefüllt, um sie eiligen Fluges an ihren Bestimmungsort zu bringen. Den Strauchdieben aber kam diese Reise bedenklich vor.

Sie rumorten und strampelten in dem Sack, bis dieser einen Riß bekam, durch den erst ein paar, dann aber ein ganzer Haufen Junker auf die Erde herunterpurzelte, als der Teufel just über das Lennetal hinflog. Dort unten im Tal seien sie seßhaft geworden.(aus Heimatchronik des Kreises Olpe 1967)

 

Aber zurück zur Gegenwart - auch wenn unsere „Vorfahren“ Leuteschinder und Strauchdiebe waren, die geraubt und gebrandschatz haben sollen, haben wir „Lennejunker 1991“ natürlich eine ganz andere Zielsetzung.

Wir wollen die Festhalle Finnentrop durch unsere Veranstaltungen auch für die Jugend und junge Erwachsene attraktiver gestalten. Ferner wollen wir das dörfliche Vereinsleben fördern und uns am kulturellen Geschehen im Ort beteiligen.

m Januar 1996 haben wir uns ins Vereinsregister des Amtgerichtes Lennestadt eintragen lassen und führen seitdem das Kürzel „e.V.“ am Ende unseres Vereinsnamens.

 

Neben der jährlichen Silvesterparty richteten die Lennejunker auch an jedem Freitag, den 13. In den Jahren von 1993 bis 2002 die schaurig-schöne Höllennacht aus.

 

Was ist das denn jetzt schon wieder ? In den Katakomben der Festhalle Finnentrop befindet sich auch ein uriger Ausschankraum, der sich beim jährlichen Schützenfest regelmäßig größter Beliebheit erfreut – aber, wie erwähnt, leider nur zum Schützenfest.

Also, dachten sich die Lennejunker, warum nicht mal die „Hölle“ mit ihrer schaurigen Atmosphäre aus dem Dornröschenschlaf reißen und eine Party mit Gänsehaut feiern. Ein Termin war schnell gefunden, was lag näher als an einem Freitag, den 13. anläßlich der „Höllennacht“ mit Unerschrockenen, denen Aberglaube und Hokus-Pokus fremd ist, den Abstieg in die „Hölle“ zu wagen. Die Party entwickelte sich mit durchschnittlich 600 Besuchern damals schnell zum angesagten Mega-Hammer in Finnentrop.

 

Das Gruppenfoto der Lennejunker entstand im Vorfeld der bislang letzten
Höllennacht im Jahre 2002. Forsetzung folgt... ???

DJ Ralf sorgte bei den Höllennächten für den satten Sound.
 

Wer verbirgt sich wohl hinter der Maske oder war der Teufel gar leibhaftig
bei den schaurig-schönen Höllennächten vertreten ?

                                                                             mehr über die Lennejunker hier