|
 |
Kulturgemeinde
(Kooperationspartner)
Operette,
Musical, Theateraufführungen, Konzerte, und, und, und, ...
die Kulturgemeinde Finnentrop hat sich zur Aufgabe gemacht,
anspruchsvolle Kulturveranstaltungen in der sauerländischen
Gemeinde zu präsentieren.
Zur Eröffnung
des jährlichen Spielplans lädt die Kulturgemeinde ins
lauschige Ambiente des Bamenohler Schloßparks. Dort stellt
Baron Freiherr von Plettenberg regelmäßig die Anlagen des
Schloss Bamenohl für den Jazzfrühschoppen zur Verfügung und
mit rund 500 Besuchern ist die Auftaktveranstaltung längst
zum festen Bestandteil des Kultursommers in Finnentrop
avanciert. Alt wie jung, groß wie klein - unter riesigen,
schattigen Bäumen und an den Ufern der Teichanlagen tummeln
sich die Fans der beswingten Töne. Nette Menschen treffen,
klönen – der Frühschoppen unter freiem Himmel macht hungrig.
Selbstverständlich werden zu den Klängen von z.B.
„Milchkännchen“, die bereits mehrfach zu Gast waren, auch
kulinarische Köstlichkeiten geboten. Die erste Vorsitzende
Katharina Sieler zeigt sich immer wieder begeistert vom
Erfolg der open-air-Veranstaltung: „Das Ambiente ist einfach
herrlich. Wann bekommt man schon mal Gelegenheit, im
Schloßpark zu sitzen und dieser erstklassigen Musik zu
lauschen“.
Zu den Highlights der
abgelaufenen Kultursaison zählte ohne Zweifel das Musical „I
have a dream“. Die Aufarbeitung dieses hochdramatischen
Stoffes in der Inszenierung von Gerold Theobalt fesselte im
Januar diesen Jahres mehr als 500 Zuschauer in der Festhalle
Finnentrop. Vor einem spärlichen und dadurch eher trist
wirkenden Bühnenbild, das allerdings durch wohldosierte
Lichteffekte und effektvoll eingesetzte Pyrotechnik
hervorragend in Szene gesetzt wurde, agierten neun
Schauspieler und Sänger, die teils in verschiedene Rollen
schlüpften. Ron Williams, der als Soldat, Journalist und
AFN-Sprecher nach Deutschland kam, verkörperte Martin Luther
King jr. in mitreißender Form. Michael Ruff unterstrich am
E-Piano die stimmlichen Leistungen der Akteure auf der
Bühne. In den weiteren Rollen waren Felicia Weathers und
Theodor Michael als Kings Eltern und Vincent Wayne Lewis als
sein Mitstreiter Ralph Abernathy zu sehen. Gesanglich
glänzten vor allem Jonathan Price, unter anderem in der
Rolle des Malcom X, und Tamara Wörner als King-Schwester
Christine. Das ausverkaufte Haus in Finnentrop verdeutlichte
einmal mehr, daß die Ideale, für die sich die Lichtgestalt
King in seinem gewaltlosen Kampf gegen Rassismus und
Ausgrenzung eingesetzt hat, auch in der heutigen Zeit nichts
an Aktualität verloren haben.
Ob open-air im Schloßpark,
Kleinkunstabende, wie mit den „Bullemännern“ im Finnentroper
Kino, volkstümliche Konzerte in der Festhalle oder Kabarett
im Ratssaal – die Bandbreite der Kulturgemeinde ist
breitgefächert.
Zum Konzert mit
den Hooters meint der zweite Vorsitzende Josef Wurm: „Mit
dem Veranstalterduo Lennejunker und Spielmannszug haben wir
einen Partner gefunden, um zukünftig vielleicht auch im
Rahmen unseres jährlichen Kuturprogramms derlei
Veranstaltungen für Jugendliche und junge Erwachsene
anbieten zu können“. Er sieht damit durchaus Chancen, in
Zukunft auch Rockkonzerte in den Spielplan der
Kulturgemeinde mit aufnehmen zu können.
Eine brandaktuelle
Personalentscheidung ergab sich erst kurz vor den Planungen
zum Konzert: Ludwig Rasche, in den Diensten der
Gemeindeverwaltung, heißt der neue Geschäftsführer der
Kulturgemeinde Finnentrop. |

|