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Finnentrop. Wenn
die Urgesteine des Punk `n` Roll nach siebenjähriger
CD-Funkstille den Frieden erklären, muss man sich
keinesfalls auf eine politisch korrekte Pop-Schnulze
einstellen. Ein Blick auf das aktuelle CD-Cover genügt: Man
blickt in den Lauf einer Colt Government vom Kaliber 9 mm.
Den
Lennejunkern, die der Sage nach dem Teufel beim Ritt über
das Lennetal aus dem Sack gefallen sein sollen, ist wieder
ein Deal der Extraklasse gelungen: In Kooperation
mit dem Spielmannszug Finnentrop präsentierten sie
die Top-Formation EXTRABREIT in der Festhalle.
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Im
Rahmen ihrer Weihnachts-Blitz-Tournee geben die Jungs um
Frontmann Kai Havaii am Samstag, 17. Dezember neben den Tourmetropolen wie
Hamburg, München und Berlin auch im Sauerland ein Gastspiel.
Neben den Titeln des aktuellen Longplayers „Frieden“, der im
April 2005 erschienen ist, haben die Breiten natürlich auch
die Klassiker „Hurra, hurra, die Schule brennt“,
„Polizisten“, „Kleptomanie“ und „Flieger, grüß mir die
Sonne“ im Gepäck. Grelle Farben, Neue Deutsche Welle und
Nasenringe aus Phosphor, die 80er lassen grüßen. |
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Nachdem es Ende
der 90er Jahre still um die Hagener Formation geworden war,
starteten Kai Havaii, Bubi Hönig, Rolf Möller, Lars Larsson
und Stefan Kleinkrieg, der die Band 1978 gründete, im Jahre
2002 eine Reunion und absolvierten im darauf folgenden Jahr
über 40 Livekonzerte. |
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Seitdem ist
Extrabreit wertvoller denn je, so spielten sie 2003 den
offiziellen DFL-Song „Er macht
ihn rein“ zum 40. Jubiläum der Fußball-Bundesliga ein und
steuerten die selbstironische Ruhrgebeats-Hymne „Männer ohne
Gleichen“ zum Soundtrack der TV-Serie „Was nicht passt...“
bei. 25 Jahre nach der Debüt-Single „Hart wie Marmelade“ war
es dann im August diesen Jahres soweit: Die erfolgreiche
Band spielte vor über 6.500 begeisterten Zuschauern im
Freibad am Hengsteysee ihr 1000. Konzert und erhielt für
über 500.000 verkaufte Exemplare ihres Debütalbums „Ihre
grössten Erfolge“ die Platinauszeichung.
Musik und
Performance mit Leidenschaft sind garantiert, immer im ganz
eigenen Extrabreit-Stil und mit dem typischen Textwitz.
Bittersüßes wechselt sich ab mit Düster-Atmosphärischem,
Back-to-the-Roots-Rock und den knalligen Partykrachern. Die
Songs des neuen Albums „Frieden“ reihen sich nahtlos in die
lange Reihe der Deutschrock-Klassiker ein. Es geht um
Selbstachtung und Vergänglichkeit, um Terrorhysterie und
Großstadtparanoia, um große Mythen, gewürzt mit einem Schuß
Selbstironie.
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